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"Mir geht es sehr gut"

Beatrix Müller ist die erste LWL-Mitarbeiterin, die gegen das Corona-Virus geimpft wurde. Am 31. Dezember 2020 krempelte die 62-jährige Pflegefachkraft aus dem LWL-Pflegezentrum Warstein für den Pieks in den Oberarm ihren Ärmel hoch. Gut zwei Wochen später haben wir mit ihr gesprochen.

Frau Müller, wie geht es Ihnen jetzt, rund zwei Wochen nach der ersten Impfung?

Müller: Mir geht es sehr gut. Ich habe keinerlei Symptome. Ich bin sehr froh, dass ich mich jetzt auf dem Weg zur Immunisierung befinde.

Warum haben Sie sich impfen lassen?

Müller: Ich möchte damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner im LWL-Pflegezentrum, meine Familie und mich vor einer Ansteckung schützen. Nur mit der Impfung ist es möglich, die Pandemie zu beenden.

Empfehlen Sie die Impfung auch in Ihrer Familie und in Ihrem Freundeskreis?

Müller: Ja natürlich, auf jeden Fall. Ich habe über meine bisher positiven Erfahrungen überall berichtet. Und viele meiner Angehörigen und meiner Freunde warten sehnsüchtig auf die Impfung.

Was sagen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen, die der eigenen Corona-Impfung skeptisch oder abwartend gegenüberstehen?

Müller: Ein bisschen kann ich diese Kolleginnen und Kollegen verstehen. Ich denke aber, dass man den Aussagen der Experten und Virologen vertrauen muss. Und es geht ja nicht nur um mich, sondern zum Beispiel auch um die Wirtschaft. Ohne eine ausreichende Impfung der Bevölkerung sind in diesem Bereich viele Existenzen gefährdet.